CMD und Bruxismus – Ursachen erkennen, Beschwerden gezielt behandeln
Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) beschreibt eine Funktionsstörung im Zusammenspiel von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zähnen. Häufig tritt sie in Verbindung mit Bruxismus auf – dem unbewussten Zähneknirschen oder -pressen, meist nachts. Diese Überbelastung kann zu vielfältigen Beschwerden führen, wie Kiefergelenkschmerzen, Verspannungen im Kopf- und Nackenbereich, Kopfschmerzen oder auch Zahnschäden.
Ursachen sind oft ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, darunter Stress, Fehlbelastungen der Zähne oder eine ungünstige Bisslage. Eine präzise Diagnostik ist daher entscheidend, um die individuellen Auslöser zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Die Therapie richtet sich nach der Ursache und umfasst häufig individuell angepasste Aufbissschienen, die die Zähne schützen und die Muskulatur entlasten. Ergänzend können physiotherapeutische Maßnahmen oder eine Anpassung des Bisses sinnvoll sein.
Ziel der Behandlung ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Folgeschäden zu vermeiden und die natürliche Funktion des Kausystems wiederherzustellen – für mehr Entspannung und Lebensqualität im Alltag.
